„Alles, was wir für Harmonie und Gleich­gewicht in unserem Leben brauchen, liegt in uns selbst.“

M. Hanke  Altona/Hamburg

 Jin Shin Jyutsu

Alles, was wir für Har­mo­nie und Gleich­ge­wicht in unse­rem Leben brau­chen, liegt in uns selbst. Manch­mal kom­men wir in Situa­tio­nen, wo es ein­fach nicht so läuft, wie es soll. Ob es sich dabei um eine kör­per­li­che oder men­ta­le Ein­schrän­kung han­delt, spielt dabei kei­ne Rol­le. Mit JSJ fin­den Sie wie­der Zugang zu sich selbst und zu einem alten ange­bo­re­nen Wis­sen. Ihr Kör­per möch­te nur, dass es ihm gutgeht.

JSJ arbei­tet nur mit der eige­nen Kör­per­en­er­gie. Der The­ra­peut dient dabei als „Start­hil­fe“ um die Ener­gie wie­der ins flie­ßen zu brin­gen. Er kennt die Ver­bin­dun­gen im Kör­per und weiß um des­sen Bedeu­tung. Das Wis­sen um die­se alten Leh­ren die­ser tra­di­tio­nel­len japa­ni­schen Heil­kunst hat sich der The­ra­peut über Jah­re ange­eig­net. Die­ses Wis­sen kennt auch Ihr Kör­per schon sehr lan­ge
und möch­te es leben dürfen.

War­um nuckelt ein Kind am Dau­men? Der Dau­men ver­mit­telt Gebor­gen­heit. Spä­ter wer­den wir ler­nen, uns selbst den Dau­men zu hal­ten, um Sor­gen auf­zu­lö­sen, damit wir wie­der klar den­ken kön­nen. Und auch die­ses Gefühl wird uns wie­der ein Stück Gebor­gen­heit ver­mit­teln. Sol­che Bei­spie­le lie­ßen sich end­los fort­set­zen. Es ist die Ver­bin­dung mit Ener­gie, Wahr­neh­mung und Kör­per­ge­fühl zu einer inne­ren Har­mo­nie. Alles, was wir dazu benö­ti­gen, haben wir an uns. Es sind unse­re Hän­de und Finger.

 

Wie funktioniert
Jin Shin Jyutsu:

 

Steinturm am Meer

Der erste Effekt …

… ist, durch JSJ wie­der in eine Har­mo­ni­sie­rung des gan­zen Kör­pers zu gelan­gen und sich in aku­ten Krank­heits­fäl­len gestärkt zu füh­len. Ob es sich dabei um All­er­gien, Kopf­schmer­zen, Ver­stop­fung,  Prel­lun­gen, Ess­stö­run­gen, Aggres­si­on, depres­si­ve Ver­stim­mung oder so vie­les ande­re han­delt, spielt dabei kei­ne Rolle.

 

Herz aus einem Blatt was gegen die Sonne gehalten wird

Der zweite Effekt …

… ist, was es mit uns macht. Wer mit der Zeit gelernt hat, SICH SELBST Zeit zu neh­men, wird sehr schnell spü­ren, wie etwas Neu­es im Kör­per ent­steht. Ein ver­lo­re­nes Gefühl von Gebor­gen­heit und Har­mo­nie stellt sich wie­der ein, so wie wir es als Kin­der ken­nen­ge­lernt haben. Was wie Hokus­po­kus klingt, ist natür­lich ganz ein­fach zu erklären.

Die Ener­gie in uns ist ja immer die­sel­be geblie­ben. Es wur­de nach der Geburt kei­ne Ener­gie aus­ge­tauscht oder neue hin­zu­ge­fügt. Es ging nur eini­ges durch die Lebens­jah­re oder Jahr­zehn­te manch­mal in eine fal­sche Rich­tung. Das Schö­ne am JSJ ist, dass es abso­lut kei­ne Alters­be­gren­zung gibt, um wie­der für sich aktiv zu wer­den. Es ist ein­fach das Tun und die Bereit­schaft, wie­der für sich selbst zu sor­gen. Wie­der zu ler­nen, Ver­ant­wor­tung nur für sich zu ent­wi­ckeln. Die Ener­gie dafür ist immer da.

 

Bambus

Der dritte Effekt …

… ist, die Zusam­men­hän­ge des Lebens erken­nen zu ler­nen. Wenn wir die Zusam­men­hän­ge ver­ste­hen, kön­nen wir die Ursa­chen erken­nen. Die Genera­tio­nen unse­rer Vor­fah­ren haben uns geprägt und gelenkt. Jedoch kön­nen wir selbst die Rich­tung unse­rer Hand­lun­gen bestim­men. So schließt sich der Kreis und unse­re Ener­gie­strö­me im Kör­per kön­nen unge­hin­dert fließen.

Im JSJ ist der Ver­lauf der Kind­heit von sehr gro­ßer Bedeu­tung. So wie die Ener­gie von Anfang an in uns war, baut sich das spä­te­re Leben auf die Kind­heit auf. Aller­dings kom­men hier zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen und Gefah­ren von außer­halb hin­zu. In uns jedoch blei­ben wir immer die­sel­be Per­son. Wir kön­nen ler­nen, in uns alles so auf­zu­lö­sen, dass alles einen Sinn macht und sich wie­der schön anfühlt.

 

Was bedeutet Jin Shin Jyutsu übersetzt?

Wört­li­che Über­set­zung:
Jin  wis­sen­der, mit­füh­len­der Mensch
Shin – Schöp­fer
Jyutsu  Kunst

JSJ  Die Kunst glück­lich zu sein.

Die Geschichte des
Jin Shin Jyutsu

Durch sehr alte Auf­zeich­nun­gen des kai­ser­li­chen Palas­tes in Japan war die­se Kunst schon vor der Zeit des Gaut­ama Bud­dha und der Geburt des Moses weit ver­brei­tet. Aus dem Japa­ni­schen über­setzt bedeu­tet Jin Shin Jyutsu (JSJ) in etwa „Die Kunst des Schöp­fers durch den wis­sen­den Men­schen“. Es ist eine tra­di­tio­nel­le japa­ni­sche Heil­kunst zur Akti­vie­rung der Selbst­hei­lungs­kräf­te in unse­rem Kör­per. Bekannt ist auch eine ande­re Heil­kunst, die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin. Vie­le Jahr­hun­der­te wur­de das JSJ von Genera­ti­on zu Genera­ti­on münd­lich über­lie­fert, bis es durch die Zeit der Genera­tio­nen verlorenging.

Jiro Murai

Erst im 20. Jahr­hun­dert wur­den die­se Weis­hei­ten durch den Japa­ner Jiro Murai wie­der­ent­deckt. Jiro Murai leb­te von 1886 – 1960 und wur­de in Tais­hoo­mu­ra, als zwei­ter Sohn, in eine Ärz­te­fa­mi­lie hin­ein­ge­bo­ren. Er stu­dier­te Sei­den­rau­pen­zucht und führ­te ein aus­schwei­fen­des Leben. Es trieb ihn immer wie­der in extre­me Erfah­run­gen, die er mit sei­nem Kör­per anstell­te. Mit 26 Jah­ren wur­de Jiro Murai schwer krank, so dass ihm auch sei­ne Fami­lie und Ärz­te nicht mehr hel­fen konn­ten. Er bat dar­um, zum Ster­ben auf eine Berg­hüt­te gebracht zu wer­den. In der Ein­sam­keit der Ber­ge erin­ner­te er sich an Hand- und Fin­ger­po­si­tio­nen, die er von bekann­ten Bud­dha-Sta­tu­en her kannte.

Auf dem Ster­be­bett nahm er mit sei­nen Fin­gern die ihm bekann­ten For­men ein. Sein Kör­per wech­sel­te in ver­schie­de­ne Bewusst­seins­zu­stän­de. Von der sechs­ten auf die sieb­te Nacht wur­de sein Kör­per kalt und kalt­schwei­ßig. Er dach­te, dass er tot sei. Am sieb­ten Tag erfüll­te ihn eine extre­me Hit­ze, die sei­nen Kör­per durch­ström­te. Als die­se Hit­ze­wel­le nach­ließ, fühl­te er einen inne­ren Frie­den und war geheilt. Vol­ler Dank­bar­keit wein­te er und fing an zu beten.

Er ging den Berg hin­un­ter nach Hau­se zu sei­ner Fami­lie und erzähl­te, was mit ihm gesche­hen war. Über das Erleb­te, was ihm pas­siert ist, fing er an die Geheim­nis­se die­ser Hei­lung zu erfor­schen. Sei­ne For­schun­gen wech­sel­ten sich ab aus dem Stu­di­um alter Schrif­ten, als auch aus dem Sam­meln eige­ner Erfah­run­gen. Immer wie­der begab er sich in die Ber­ge, um durch Fas­ten, Medi­tie­ren und das Hal­ten der ver­schie­de­nen Mud­ras (Finger­positionen) zu wei­te­ren Erkennt­nis­sen zu gelangen.

Durch die Medi­ta­ti­on konn­te er sei­ne Aufmerk­samkeit so weit nach innen len­ken, dass er die Ener­gie­strö­me in sei­nem Kör­per wahr­neh­men konn­te. Er stu­dier­te alle Auf­zeich­nun­gen und alten Schrif­ten, und erkann­te, dass sei­ne Erfah­run­gen den bekann­ten Meri­dia­nen teils ähn­lich waren, zum Teil aber auch detail­lier­ter waren. Er fing an, Men­schen mit sei­nem Wis­sen über die­se Heil­kunst zu hel­fen. Schnell kam er zu Anse­hen, weil er vie­len Men­schen mit ihren Lei­den hel­fen konn­te. Dies ging bis in die höchs­ten japa­ni­schen Gesell­schaf­ten, sowie auch bis zur kai­ser­li­chen Fami­lie. Hier durf­te Jiro Murai in den kai­ser­li­chen Archi­ven und im Tem­pel von Ise wei­ter for­schen, dem obers­ten Schrein des Shin­to­is­mus. Er fand das 712 v. Chr. ver­fass­te japa­ni­sche Weis­hei­ten­buch Koji­ki, wel­ches bis dahin kein Gelehr­ter über­set­zen konn­te. Eines Nachts, nach einer lan­gen Medi­ta­ti­on, war es Jiro Murai plötz­lich mög­lich, die­ses Buch zu über­set­zen. Es ent­hielt die ener­ge­ti­sche und phy­si­sche Inter­pre­ta­ti­on des Kör­pers des Men­schen. 

Mary Bur­meis­ter

Mary Bur­meis­ter, 1918 – 2008, wur­de in den USA gebo­ren. Sie hat­te japa­ni­sche Eltern und ging in den 40er-Jah­ren nach Japan zurück, um nach ihrer japa­ni­schen Her­kunft zu for­schen. Auf ihrer Rei­se durch Japan traf sie auf Jiro Murai. Durch ihr Inter­es­se an sei­ner Heil­kunst frag­te er sie, ob sie ein Geschenk mit nach Ame­ri­ka und Euro­pa neh­men möch­te. Sie sag­te ja. So lehr­te Jiro Murai ihr die Kunst des Jin Shin Jyutsu, bis sie 1953 wie­der zurück nach Ame­ri­ka ging. Hier stu­dier­te sie wei­ter und fing an, Freun­de zu strö­men und das JSJ zu unterrichten.

Mary Bur­meis­ter war es sehr wich­tig, bestimm­te Fin­ger­po­si­tio­nen wei­ter­zu­ver­mit­teln. Die­se Fin­ger­po­si­tio­nen gehen zurück auf unse­re fünf Ein­stel­lun­gen. Sie hielt Vor­trä­ge und Lesun­gen in Ame­ri­ka und Euro­pa. Es folg­ten meh­re­re Bücher, in denen sie ihre Kennt­nis­se fest­hielt. Es sind die­se Selbst­hil­fe­bü­cher, die sie uns an die Hand gege­ben hat, in der schlich­ten Ein­fach­heit, wie sie das JSJ zum Aus­druck bringt.

Wir haben es selbst in unse­ren Hän­den und Fingern.

 

Antworten auf
häufig gestellte Fragen

Was ist Jin Shin Jyutsu? Wie funk­tio­niert es?
Und macht es für mich Sinn? 

Was ist
Jin Shin Jyutsu?

Die tra­di­tio­nel­le japa­ni­sche Heil­kunst kann­te schon lan­ge die Wir­kungs­wei­se der Ener­gie, die immer in uns fließt.
Jin Shin Jyutsu ist eine die­ser alten Leh­ren von Kör­per und Geist.

Durch die Har­mo­ni­sie­rung der Ener­gie wer­den die Selbst­hei­lungs­kräf­te wie­der akti­viert. Jin Shin Jyutsu LEBEN hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, die­se alten Leh­ren zu prak­ti­zie­ren und wei­ter zu vermitteln.

 

Wobei kann mir
Jin Shin Jyutsu helfen?

Sie füh­len sich inner­lich Leer oder haben nicht die Kraft und Moti­va­ti­on etwas zu begin­nen? Durch das Besin­nen des Kör­pers auf sei­ne alten ange­bo­re­nen Weis­hei­ten, kön­nen vie­le Beschwer­den und Belas­tun­gen wie­der auf­ge­löst wer­den, wie z. B. bei
 

  • Erschöp­fung
  • Kör­per­li­che Beschwerden
  • Schlaf­stö­run­gen
  • depres­si­ve Ver­stim­mun­gen,
    Ängs­te, Traurigkeit

     Wie funktioniert
    Jin Shin Jyutsu?

    Im Jin Shin Jyutsu arbei­ten wir mit den
    26 Sicher­heits-Ener­gie­schlös­sern, jeweils auf
    der lin­ken und rech­ten Sei­te des Körpers.

    Um die Har­mo­nie der unter­bro­che­nen Ener­gie (Blo­cka­de) wie­der ins flie­ßen zu brin­gen, wer­den zwei Ener­gie-Schlös­ser gleich­zei­tig mit den Fin­gern gehalten.

    Auch durch das Hal­ten ver­schiedener Fin­ger­po­si­tio­nen unter­stüt­zen wir unse­re Ener­gie­strö­me sie­he unter Aktu­el­les Die 8 Mud­ras”.

    Haben Sie noch wei­te­re Fra­gen an uns?
    Kon­tak­tie­ren Sie uns gerne!

    japanische Lotus Blume